Lebensumwege

Der Verein


Nach den vielen Erfolgen mit der mehrfachen Anmietung der Ausstellung „EINFACH MENSCHLICH.“ kam schon im Jahre 2009 der Gedanke, eine solche Ausstellung dauerhaft im Oberbergischen Kreis anbieten zu können. Maßgeblich haben dieses Ziel Frau Karin Keller, Fachstelle für Suchtvorbeugung des Oberbergischen Kreises, Herr Hubertus Vierschilling, Leiter der Sozialen Dienste des Oberbergischen Kreises, Herr Bernd Neumann, Anonyme Alkoholiker, Gummersbach, und Herr Erich Wieseler, Selbsthilfegruppe „Anschluss“ in Gummersbach verfolgt. Nach der Suche weiterer Menschen, die es für notwendig und wichtig hielten, ein permanentes Angebot einer Aufklärung zum Thema Sucht auf eine andere Art anzubieten, wurde im November 2011 der Verein zur Förderung der Suchtprävention im Oberbergischen Kreis e.V. gegründet, zum Vorsitzenden wurde D.-Alexander Gadebusch gewählt.

Insbesondere soll erreicht werden, dass auch schon junge Menschen auf das Thema Sucht aufmerksam werden und auf die Gefahren von Sucht und ihrer Entstehung erkennen. Obwohl von Süchtigen konzipiert und begleitet ist es keine Suchtselbsthilfe im üblichen Sinn. Es sollen hauptsächlich visuelle Eindrücke zum Nachdenken anregen, sensibilisieren und Hilfe für Betroffene und in ihrem Umfeld lebende Personen aufzeigen und ermöglichen. Eine eigene Beschäftigung mit dem Thema Sucht wird auf diesem Weg oft leichter, als sich schon beim ersten Kontakt in einem fremden Kreis über Sorgen, Ängste und Zweifel verbal äußern zu müssen.

Wie aller Anfang war auch der bis zur Fertigstellung der Ausstellung im September 2013 schwierig. Zunächst mangelte es an finanziellen Mitteln und der Möglichkeit einer dauerhaften Bleibe.

Große finanzielle Hilfe durch einmalige Spenden und bemerkenswertes ehrenamtliches Engagement ermöglichten 2013 die Eröffnung der einzigen Dauerausstellung zum Thema Sucht.

Großen Dank richten wir sehr gerne an viele Oberbergische Unternehmen, die seit dem Jahr 2015 durch großzügige finanzielle Unterstützung den Fortbestand der Ausstellung möglich gemacht haben. Zudem wurden wir dadurch in die Lage versetzt, alle Besuche der Ausstellung kostenfrei anzubieten.

Ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeiter sorgen für einen reibungslosen Ablauf von der Abstimmung der Besuchstermine bis hin zur Pflege der Ausstellungsräume. Über jede Spende freuen wir uns. Sie kommt neben dem Erhalt und der Weiterentwicklung der Ausstellung der Schulung der Mitarbeiter zu Gute.

Wir freuen uns sehr, dass unser Landrat, Herr Jochen Hagt die Schirmherrschaft über die Ausstellung übernommen hat. Sie wird auch von Seiten des Oberbergischen Kreises durch die Kooperation mit der Fachstelle für Suchtvorbeugung beim Gesundheitsamt in vielerlei Hinsicht unterstützt.

Kontakt

  • Telefon
    02291 908 730
  • eMail
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  • Addresse
    Dreibholzer Str. 23
    51674 Wiehl
  • Postanschrift
    Verein zur Förderung der Suchtprävention im Oberbergischen Kreis e.V.
    Kirchblick 9
    51545 Waldbröl