Unser Team

begleitet die Ausstellungsbesuche.
Axel Gadebusch

Angela

Ich bin die Ehefrau eines jetzt trockenen Alkoholikers. Mein Mann hat die ersten 14 Jahre unserer Ehe getrunken. Ich habe erst sehr spät gemerkt, dass er vom Alkohol abhängig war. Ich habe viele Jahre alles getan, um das Trinken meines Mannes zu vertuschen. Ich habe mich geschämt und wollte nicht, dass unser Umfeld etwas davon merkt. Dabei weiß ich heute, dass sie es längst wussten. Erst als ich mir Hilfe in einer Selbsthilfegruppe suchte und aufhörte, alles zu vertuschen und offen und konsequent wurde, besuchte auch mein Mann eine Selbsthilfegruppe und konnte trocken werden. Ich bin für alles sehr dankbar und möchte meine Erfahrungen Ausstellungsbesucher weitergeben.
Axel Gadebusch

Axel

Ich bin alkoholkrank und werde es mein Leben lang bleiben. Trotzdem erfreue ich mich dem Alter entsprechend guter Gesundheit. Hinter mir liegen inzwischen 25 zufriedene Jahre ohne das Suchtmittel Alkohol. Das Abdriften in die Abhängigkeit, das Erkennen, warum ich mein damaliges Leben oft nicht nüchtern ertragen konnte bzw. wollte, hat auch geholfen, einen neuen und besseren Lebensweg zu finden. Ich wünsche allen Ausstellungsbesuchern, dass sie aus geschilderten Erfahrungen die Erkenntnisse ziehen können, die auch ihnen selbst helfen.
Axel Gadebusch

Erich

Mit der häufigen Wiederholung des Satzes: „Mein Name ist Erich, ich bin Alkoholiker“ während meiner ersten Besuche in einer Selbsthilfegruppe begann der Anfang vom Ende meiner Trinkerkarriere. Seitdem sind mehr als 40 Jahre vergangen. Ich musste und durfte lernen, dass es nicht die letzten Gläser waren, die mir und meinem Umfeld geschadet haben. Es war und ist einzig und allein das erste Glas, das stehen bleiben muss!
Axel Gadebusch

Gerd

Schon in jungen Jahren hatte ich Kontakt zu Alkohol. Von Jahr zu Jahr wurde der Konsum höher und ich verlor die Kontrolle über die Menge bis ich rund um die Uhr einen gewissen Pegel brauchte. Selbst während der Arbeitszeit war ein „Auftanken“ alle paar Stunden nötig. Die Familie zerbrach, die Trennung von Frau und Kindern war unausweichlich. Dann kam Hilfe durch die Aussage einer Freundin, die heute meine Frau ist: „Wenn du bereit bist, etwas gegen deine Krankheit zu tun, bin ich bereit, dir zu helfen. Nach Therapie und Selbsthilfegruppe lebe ich jetzt über 30 Jahre abstinent.
Axel Gadebusch

Guido

Mein Leben erschien mir in erster Linie als eine Belastung. Den Blick auf die schönen Dinge hatte ich verloren. Die „Hilfsmittel“, jahrelanges Kiffen, dann zusätzlich Alkohol, zuletzt nur noch Alkohol in immer größeren Mengen wurden für mich und mein Umfeld unerträglich. Eines Tages wurde mir klar, dass ich suchtkrank war und dass ich das Problem nicht mehr alleine lösen konnte. Der Kampf gegen das Verlangen kostete täglich mehr Kraft. Ich entschied mich für eine Therapie, die bisher beste Entscheidung meines Lebens, und besuche heute regelmäßig eine Selbsthilfegruppe. Ich habe erfahren dürfen, dass sich eine tolle Lebensqualität ohne jegliche Suchtmittel zurückgewinnen lässt.
Axel Gadebusch

Karin

Ich bin Angehörige und genesene Co-Abhängige. Als ich mit dem Trinkverhalten meines Partners nicht mehr umgehen konnte, schloss ich mich der Selbsthilfegruppe Al-Anon an, der Familiengruppe der Anonymen-Alkoholiker. Die wichtigste Information, die ich bei meinem ersten Besuch in der Gruppe erfuhr, war, dass ich für das Trinken meines Partners nicht verantwortlich bin. Ab diesem Zeitpunkt begann der Prozess meiner eigenen Genesung. Das Al-Anon-Programm, die Grundsätze und die Werkzeuge der Genesung halfen dabei, dass mein Leben heute reicher, erfüllter und lebendiger ist. Dafür bin ich sehr dankbar.

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